Gestern angekündigt, heute umgesetzt. Alle sind wir früh wach. Um 07:40 Uhr geht es weiter Richtung Kroatien. Der frühe Vogel fängt den Wurm aber eigentlich kann der uns mal….Wir sind zügig auf der A11 und treiben das Fahrzeug voran. Bald sehen wir das Bauwerk.

Der Karwankentunnel verbindet seit Juni 1991 die Länder Österreich und Slowenien. Der Vertrag und auch die Planungen reichen bis in die 70er Jahre des letzten Jahrtausend zurück. Damals noch mit dem Staat Jugoslawien. Der Tunnel ist 7864 Meter lang. Die in Bau befindliche 2. Röhre ist knapp 100 Meter länger. Der Tunnel ist Mautpflichtig. Die erste Röhre kostete 2,2 Mrd. Österreichische Schilling. In Euro 15.988.023 Euro. Hoffe mal das ich micht nicht verrechnet habe. Da wir nicht gefrühstückt haben, wollen wir nach dem Tunnel die erste Möglichkeit nutzen um dieses nachzuholen. Slowenien hat im Zuge des Ukrainekrieges die Kraftstoffpreise gedeckelt. Auf Autobahnraststätten kostet der Liter Diesel 1,90 Euro, fährt man allerdings ab, so kostet der Liter Diesel nur noch 1,70 Euro. Also eine der ersten Abfahrten ab (Bled) und an die Tankstelle ran. Einmal volltanken. Das Frühstück wird auf dem anliegenden Parkplatz eingenommen und auch Freya freut sich über den Auslauf.
Dann geht es weiter. schöne Ausblicke können wir sehen. Slowenien ist ein schönes Land. Berge und Täler wechseln sich ab

Nur wollen wir hier kein Urlaub machen. Also weiter auf der Autobahn gen Süden. Nicht viel Verkehr und so kommen wir gut voran. Bald verlassen wir die Autobahn bei Koper und fahren eine Landstraße weiter. Kurvenreich und eng. Aber das Navi meint wir sollten hier lang. Nach zahlreichen Kurven stehen wir auf einmal vor der Staatsgrenze zu Kroatien. Die Kontrollstelle ist nicht gerade breit gebaut so dass ich erstmal mit meinem Spiegel das eine Kontrollhäuschen touchiere. Der Beamte bei mir zuckte nur mit den Schultern. Schnell die Pässe gegeben ein strenger Blick von ihm darauf und eine kurze Nachfrage und dann kann es weitergehen. Gegen 12:30 Uhr erreichen wir unser Ziel, der Camping Platz Vestar bei Rovinj. Der Platz hat 530 Stellplätze unterschiedlicher Kategorien und 291 Mietunterkünfte. Eine Pizzeria, einen Strand, mehrere Pools, einen Bäcker einen Obstladen, WLAN und vieles Mehr. Wir müssen erstmal uns einrichten und das ist bei 32 Grad Außentemperatur ohne Schatten kein Vergnügen. Jonas Tisch und Zaun, Sandra alles drinne und ich den Rest draußen. Irgendwann steht alles.


Wir schlendern erstmal zum Strand. Marlena ist schon lange da. Der Platz liegt in einer Bucht und ist umgeben von Wald.



Wir baden noch und stellen fest das die Adria doch wärmer ist als gedacht. Den Abend lassen wir ausklingen beim Grillen und lecker Wein trinken. Endlich sind wir angekommen und wollen jetzt erstmal chillen wie mein Großer immer sagt. Mal schauen wann der nächste Bericht kommt. Abonnieren nicht vergessen, dann verpasst man nichts.



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