Es ist Samstag, 09:00 Uhr. Der Hund verlangt zurecht sein Recht auf Gassigehen. Heute ist meine Frau dran mit der Morgenroutine. Währenddessen stehe ich auf und beginne mit den Frühstücksvorbereitungen. Die Brötchen werden auf diesem Platz an das Wohnmobil geliefert. Man soll nur eine Tasche draußen dranhängen. 2 Normale, 2 Roggen und ein Sesambrötchen. Ob das reicht? Seit der Tankreinigung und der Anschaffung des Filters verwenden wir das Wasser nahezu für alles. Also Wasser in den Wssserkocher und in den Sodastream und fertig machen für das Frühstück. Der Tisch gedeckt, der Kaffee fertig, Teewasser hat gekocht nur was fehlt? Die Kinder liegen noch im Bett und meinen mal wieder das wir sie zu früh wecken. Irgendwann erbarmen sie sich dann doch.

Gegen 10:00 Uhr marschieren wir los. Den ersten Berg besteigen wir bereits auf dem Platz.

Die ersten Schritte auf der von mir geplanten Runde sind noch beschwerlich, geht ja auch gleich Bergauf.

Die Begeisterung bei der Tochter hält sich in Grenzen. Allein der Ausblick schon nach einem knappen Kilometer entschädigt uns sofort.








Es ist Ende Oktober aber irgendwie fühlt sich es an wie August. Das Wetter ist sehr warm und schnell entledigen wir uns unsere überflüssigen Klamotten damit wir wenigstens ein wenig Luft zu atmen bekommen. Wir laufen über Felder und Hügel und müssen mit ansehen, wie hier der Borkenkäfer gewütet hat. Erschreckend das Ausmaß. Gerade wenn man die Bilder von Google Maps mit der jetzigen Realität vergleicht erkennt man die Plage des Käfers.

Wir wandern weiter unseres Weges und erfahren viele unbekannte Dinge über den Harz. Im Harz fuhr von 1899 bis ca 1967 eine Südharzeisenbahn. Man erahnt nur anhand von kleinen Spuren wo die Trassen der Bahn entlang führte. So wandern wir an dem Nationalpark-Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle vorbei, was bis ca. 1967 noch als Bahnhof fungierte.

und dann umgebaut wurde zu dem Jugendwaldheim. Weiter an dem Heim vorbei wandern wir über den alten Bahndamm, weiter Richtung Tagesziel. Es sind noch ca. 1,7 Kilometer bis zum Cafe und es wird Zeit. Das Kind 2 fängt an zu nörgeln. Also muss es schnell weitergehen. Nur kurz dürfen wir halten.

Nach kurzer Wanderung erreichen wir das Cafe Forellenteich. Dort bestellen wir erstmal das wichtigste:Kuchen.





Ein tolles kleines Cafe mitten im Wald aber sehr gut besucht. Die Pause tut den Kinder gut und wir gehen gestärkt weiter in Richtung Campingplatz. Vom Cafe sind es nur noch 1,2 Kilometer die wir ziemlich schnell hinter uns gebracht haben. Wer die Tour mal nachwandern möchte kann Sie hier herunterladen. https://www.komoot.de/tour/965915979?ref=wtd
Wir ruhen uns kurz aus und inspezieren bei Tageslicht mal das Sanitärhaus. Auf dem ersten Blick gewöhnungsbedürftig.



Aber im inneren ist dann mal gar nicht so schlecht.


Wir wandern nach der Besichtigung wieder Richtung Braunlage um eine Kleinigkeit zu essen und ein wenig einzukaufen. K1 bekommt neue Schuhe zum wandern und wir kaufen noch Milka Creme und Honig für morgen früh zum frühstück. Zum Abend essen wir am Kurparkzentrum im Restaurant Kartoffelscheune. Kann man machen, muss man aber nicht. Wir wandern nach dem Essen noch durch den Park uns erfahren am Heimatmuseum noch geschichtliches zum Ort. Wir wandern über Edeka zurück zum Campingplatz und sind ziemlich kaputt. K1 springt unter die Dusche. Ziemlich zeitig gehen wir ins Bett um die Ruhe zu genießen und schlafen schnell ein. Mal sehen was wir mit dem morgigen 25 Stundentag so anfangen. Der Wurmberg ruft irgendwie.


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