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Das touristische Grauen

Heute geht es auf den Wurmberg. Die gewonnen Stunde wollen wir nutzen und so sind wir bereits um 08:00 Uhr am aufstehen. Nur K1 meint das er ja viel zu früh aufstehen muss. Das morgendliche Prozedere abgehandelt, wandern wir Richtung Stadt. Vom Campingplatz bis zur Wurmbergseilbahn sind es ziemlich genau 3 Kilometer. Dort angekommen heißt erstmal warten. Irgendwie sind wir nicht die einzigen heute, die auf die Idee kommen auf dem Berg zu fahren und es macht sich eine Vorahnung breit bei uns. Nach einer Wartezeit von gut 45 Minuten stehen wir im Einlassbereich der Seilbahn.

Die Fahrt nur auf den Berg rauf kostet am 30. Oktober 2022 für uns alle zusammen 40,50 Euro. Dem Hund ist die Fahrt nicht geheuer und so entspannt er sich am Anfang nicht.

Die Aussicht hier ist zwar, aufgrund des Wetters weit und klar, allerdings sieht man das Ausmaß des Baumsterbens hier wieder besonders.

Oben angekommen, offenbart sich der gesamte touristische Versuch, die Massen zu bespaßen. Ein künstlicher See, Abfahrten für Monsterbikes und Mountain Bikes, eine auf Almhütte getrimmte Verkaufsstation und ein Turm mit Rutsche damit man über 1000 Meter kommt auf dem Berg. Wie überall wenn man eine Seilbahn oder Gondel hat zieht es die Massen nach oben. Kann man mögen, allein unseres ist es nicht.

Aber, das muss man sagen, der Ausblick Richtung Brocken ist sehr schön.

Aber auch da erkennt man die kahlen Bäume.

WIr wandern den alten Grenzweg hinab Richtung Braunlage und wollen noch einen Stempel ergattern von der Harzer Wandernadel. In der Ferne fährt die Brockeneisenbahn den Berg hinauf.

Der Grenzweg ist eigentlich ein öder Weg auf alten Panzerplatten der NVA.

Der Weg hinab ist ungefähr 5 Kilometer lang. Der Stempel Nr. 18 der Harzer Wandernadel ist leider defekt. Wie auch der auf dem Wurmberg. Echt schade wenn diese immer wieder mutwillig zerstört werden. Nachdem wir unten angekommen beschließen wir, uns mit einem Eis zu belohnen und finden an der Hauptstraße ein Cafe, welches mit seinem Garten wirbt. Dort sitzen wir an der frischen Luft bekommen ein wirklich bekömmliches Eis. Von dort sind es dann noch mal fast 2 Kilometer bis zum Campingplatz. Die Küche bleibt heute mal wieder kalt und wir gehen am Platz Essen. Wir bereits beschrieben, sehr lecker und ein super Preis-Leistungsverhältnis. Damit endet unsere Tour am langen Wochenende, morgen geht es wieder nach Hause. Mal schauen wann wir wieder losfahren. Bis dann

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