Übergabe an Vorgesetzte, erledigt. Übergabe an Kollegen, erledigt. Wohnmobil getankt, erledigt. Kinder alle zuhause? Alles eingekauft? Erledigen wir unterwegs. Tagesziel? Flensburg.
Pünktlich um 15:00 Uhr verlassen wir den Standstreifen vor unserem Haus. Das Navi ist programmiert. Alle sitzen auf dem Platz. Los geht es. Über Landstraße nach Zeven, dann beim Buchholzer Dreieck auf die A 261 Richtung Hamburg, nahtloser Übergang auf die A7 Richtung Elbtunnel und dann: Stau. Vor der Abfahrt Waltershof beginnt er und zieht sich bis zum Elbtunnel. Ab dem Tunnel selbst ist es wieder flüssig und wir kommen gut voran. In der Hoffnung das schlimmste hinter uns zu haben. Wir treiben die Pferdestärken des Wohnmobils voran und nähern uns dem Nord-Ostseekanal den wir bei Rendsburg überqueren wollen. Ab Dreickeck Bordesholm wieder Stau mit Stillstand. So macht das kein Spass. Achso, und wenn man dann vorankommt müssen die Kinder auf Toilette.
Die Ankunftszeit in Flensburg schiebt sich immer weiter nach hinten, waren wir schon bei 19:20 Uhr sind wir ziemlich schnell wieder bei Ankunftszeiten jenseit der 20:00 Uhr. Ca. 40 Kilometer vor Flensburg verlassen wir die Autobahn und fahren über die Landstraße Richtung Ziel. Um 19:50 Uhr biegen wir auf den Stellplatz in Flensburg ein. Er hat 50 Stellplätze uns ist: vollkommen belegt. Selbst auf den PKW-Plätzen stehen Wohnmobile und in der Straße dahinter stehen etliche am Straßenrand. Wir fahren in die Servicestation und bunkern Wasser. Durch den Filter wird der Druck gemindert was dazu führt das man für 1,00 Euro nur 25 Liter Wasser bekommt. Also noch mal 1,00 Euro rein und wenigsten den Tank zur Hälfte füllen. Danach einparken am Straßenrand und tief durchatmen.

Während die Frau das Abendessen vorbereitet gehen ich ein paar Schritte und vertrete mir die Beine. WIr stehen am Citty-Park in Flensburg. Es stehen hier Norweger, Schweden, Dänen, Franzosen, Belgier, Deutsche und Niederländer. Eine buntere Mischung als auf einen Campingplatz an der Mosel.

Nach dem Essen wird die Hunderunde eingeleutet. Der Hund hat nur irgendwie keine Lust. Erst als wir alle aus dem Mobil raus sind erbarmt sich der Hund mit uns zu gehen. Nach unserer Rückkehr werden die Betten gebaut. Selbst der große Sohn will ins Bett. Das soll was heißen. Morgen geht es weiter. Ziel Odense.
