Entdecke Feddern´s auf Reisen

Bloß kein Elefant sein

Gestern Abend ist ein 16-Jähriger auf dem Campingplatz negativ aufgefallen. Er lies seinen Gefühlen freien Lauf beim grandiosen Sieg des HSV gegen Schalke 04 zum Auftakt der 2. Liga.

Heute am Samstag dem 29. Juli wollen wir mal wieder ein wenig früher aufstehen. So wollen wir es schaffen, zu einer halbwegs normalen Zeit in Kosta anzukommen. Vorher aber die üblichen Tätigkeiten, frühstücken, einräumen, abbauen und Check out erledigen. Jeder hat seine Arbeit zu erledigen. Es ist immer lustig zu sehen wie um einen herum auch ein wildes Treiben bei der Abreise entsteht. Uns steht heute eine etwas längere Fahrt bevor. Von unserem Standort Älmhult sind etwas über 100 Kilometer und soll an die zwei Stunden dauern. Die Region in der wir nun Reisen wollen wird Glas seit Jahrhunderten hergestellt. Smäland. Auf königliche Einladung siedelten Anfang des 18. Jahrhunderts böhmische Glasbläser in den Wäldern Südschwedens. Dort gab es genug Brennmaterial für die Schmelzöfen. Im Ort Kosta steht die älteste in Betrieb befindliche Glasfabrik ist Schwedens, die Brennöfen sind hier seit 1742 in Betrieb. Man kann selber sich als Glasbläser versuchen oder einfach nur zuschauen. Auch die Besichtigung der Kunst Gallery ist möglich. In der Zeit wor wir heute da sind ist das Thema „Kjell Engmans fantastisches Glasorchester!“

Auf dem gesamten Gelände findet man Ausstellungsstücke von Künstler:innen die in Kosta schon gewirkt haben.

Einige normale Gläser kann man im angrenzenden Shop erstehen. Wenn man die richtige Brieftasche dabei hat. Bei vorbeigehen können wir noch eine beeindruckende, aus Glas bestehende Bar bewundern. Das Foto habe ich von der Internetseite des Kosta Boda Art Hotel entnommen.

Designer Kjell Engman hat diese kunstvolle Installation von Glastresen, übergroßen Flaschen, die als Tischlampen dienen, Glas-Stalaktiten, die von der Decke leuchten und einer Bar-Bestuhlung, die aus dickem Glas besteht, entworfen. Der kobaltblaue Glastresen in der Raummitte mit einem Gewicht von 3,5 Tonnen zieht alle Blicke auf sich und schimmert in zahlreichen Farbtönen. Leider konnten wir diesen Tresen nur von außen bewundern.

Wir gehen noch in den Outletstore von Kosta was Essen. Drei mal Pizza bitte. Die Frau nimmt den Salat. Dann wollen wir weiter. Aber gar nicht so weit. Beim Kosta Safaripark gibt es einen Stellplatz mit allerlei nette Sachen. Kostenlose Waschmaschine und Trockner, Duschen und Strom und das für 200 SEK. Ein Schnäppchen. Direkt am Zaun kann man Rehe, Wildschweine, Mufflonschafe und vielleicht auch Elche bewundern. Die Tochter hängt fast nur am Zaun.

Wir waschen die erste Wäsche, Essen die Rest von gestern und genießen ansonsten die Ruhe hier. Morgen wollen wir James Bond besuchen. Hoffentlich ist er da.