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Kalmar, Kalmar de Mall…

Wenn man einmal die Stühle draußen stehen lässt regnet es natürlich in der Nacht. Also springe ich aus dem Bett, schnappe mir ein T-Shirt und verstaue die Stühle schnell in der Garage. Nach dieser Schockaktion lege ich mich hin und der Regen hört auf. Na super. Unsere übliche Aufstehzeit liegt bei 09:30 Uhr und auch diesesmal ist es so. Ich stehe auf und gehe mit dem Hund. Während ich so meine Runde drehe steht die Frau auf und geht erstmal eine Runde Kneipen im See. Backofen an, Brötchen auf das Rost, Kaffee mahlen und die Maschine an. Kinder ist das Leben schön.

Wir verlassen den Platz gegen 11:30 Uhr Richtung Kalmar und sind ungefähr eine halbe Stunde später dort. Leider ist der Platz schon überfüllt. Eine kurze Nachfrage beim Touristikinfo ergibt, dass man sich gerne 2 Reihen dahiner einreihen kann, nur dann halt ohne Strom. Für uns kein Problem. Außerdem erheblich günstiger. So zahlen wir nur knapp 3,00 Euro für die Nacht. Einziger Nachteil, man steht an einem Sackbahnhof.

Nachdem wir alles verstaut haben und das Wohnmobil abgeschlossen haben, begebn wir uns in Richtung Schloß Kalmar.

Schloss Kalmar in der schwedischen Stadt Kalmar ist eines der besterhaltenen Renaissanceschlösser in Nordeuropa. Durch seine Lage an der einstigen Grenze zu Dänemark spielte die einstige Burg eine wichtige Rolle in der schwedischen Geschichte. Das Schloss steht auf einer kleinen Halbinsel an der Ostseeküste und ist durch einen Burggraben von Festland getrennt. Am 17. Juni 1397 fädelte Margarethe I. von Dänemark im Schloss die Kalmarer Union ein, die zur Vereinigung der Königreiche Dänemark, Norwegen und Schweden führte. Zu der Zeit hatte auch die Hanse ihre FInger im Spiel. So unterstütze die Hanse den Versuch Schwedens abtrünnig zu werden was dann auch zum Dänisch-Hanseatischen-Krieg führte.

Die Besichtigung im Schloß kann man nur empfehlen. Für Kinder ist ein reichhaltiges Angebot vorhanden über Schatzsuchen, auf einem Pferd mit Lanze reiten und mehr ist hier alles geboten.

Während die Frau draußen mit dem Hund ihre Runde drehen, sehen die Kinder und ich mir das Schloß an, insgesamt 2 Stunden dauert das Ganze.

Kalmar als einer der ältesten Städte Schwedens hat aber noch mehr zu bieten als nur das Schloß, so ist auch die Domkirche oder das alte Stadttor ein Besuch wert.

Wir gehen abend noch beim hiesigen Discounter einkaufen. Vor dem Mobil kann man allerdings nicht so besonders gut sitzen, der Wind pfeift einem um die Ohren. Wir gehen mal wieder zeitig in Bett. Morgen fahren wir Richtung Karlskrona. Dort nutzen wir das Angebot des Campingbetreibers „First Camp“ 3 Nächte bleiben, zwei Nächte zahlen. Den Wunsch der Kinder zu mehr Ruhe wollen wir ja auch nachkommen. Bis dann. Wir lesen uns.