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Wikinger in Trelleborg

Soll es ja gegeben haben. Nach unserer Routine am Morgen, warten wir an der Ver- und Entsorgungstation. Ein älterer Mitbürger lässt sich sehr viel Zeit bei seinen Tätigkeiten. Ich übe mich in Geduld. Nach dem er dann fertig ist, bunkere ich schnell ein paar Liter Wasser und entsorge die Toilette und das Grauwasser. Es ist halb Zwölf als wir uns in Richtung Trellborg aufmachen. Die Fahrt dauert nicht lange, wäre da nicht das brennende Auto am Straßenrand was die Trelleborger Feuerwehr gerade löscht und uns zu einem Umweg zwingt. Was würde man heute nur ohne Navis machen. Wir fahren zum Stellplatz direkt am Hafen.

Er ist direkt hinter dem ICA MAX und eigentlich nur durch einen Zaun zum Fähranleger getrennt. Das Anmelden erfolgt rein mit dem Handy über einen QR-Code zum abscannen und dann die erfolgt die Eingabe auf der Webseite. Danach noch eben die Kreditkartennummer erfassen und bezahlen und schon erhält man seinen Zugangscode per Mail und SMS. Mit diesem lässt sich dann die Schranke öffnen und die Stromsäule freischalten. Auch Zugang zur Toilette erfolgt über den Code.

Wir nutzen gleich den ersten Platz, rechts neben uns steht eine große Concorde, links neben uns steht nichts. Außer einer Tisch-Bank Kobination mit Blick auf das Meer.

Sandra, Marlena und ich werden nochmal die Stadt unsicher machen. Wieder eine Route mit Komoot gefunden. So wandern wir los in Richtung der Stadt und erreichen als erstes die Trelleburg.

In den 1980er Jahren entdeckten Archäologen die Spuren einer Wikingerburg. 140 Meter Durchmesser, von vier Straßen durchkreuzt und durch einen Wasserlauf direkt mit dem Meer verbunden. Ein Viertel der Burg ist wieder aufgebaut.

Wir laufen weiter der Route entlang uns erreichen bald die St. Nicolai Kirche. Die heutige Kirche St. Nicolai im Zentrum wurde zwischen 1881 und 1883 errichtet. Zuvor stand an gleicher Stelle eine mittelalterliche Kirche, die jedoch aufgrund der wachsenden Stadt zu klein geworden war und im 19. Jahrhundert abgerissen wurde. Der Glockenturm von 1617 ist der einzige Teil des Vorgängerbaus, der in die heutige Kirche integriert wurde.

Danach gehen wir weiter Richtung Innenstadt, durchqueren die Fußgängerzone und stehen dann auf einmal im Stadtpark. Ein kleiner Park mit eom paar Tieren in Gehegen.

Der Rückweg zum Mobil ist unspektakulär.

Wir gehen noch die restlichen Pfandflaschen zum ICA und kaufen ein wenig ein für die nächsten Tage. Das leckere Brot, ein wenig Kaffeegebäck. Die Kinder dürfen ein wenig Naschsachen kaufen. Wir wollen noch ein wenig Essen heute Abend mal sehen was es gibt. Morgen früh um 07:00 Uhr wollen wir aufstehen. Ab 08:00 Uhr ist der Check-In am Schalter möglich. Dürfte ja kein Problem sein. Wir lesen uns . Evtl.