Was war das auf den letzten Tagen aufregend. Das Wohnmobil stand seit dem 23. Mai in der Werkstatt um ide Hauptuntersuchung zu erhalten. Da es aber eine Fehlermeldung gab , welche nicht gelöscht werden konnte, musste die große Reperatur erledigt werden: Abgasrückventil und Drosselklappe. Nur das der Fehler immer noch nicht weg war. Also Gaspedal evtl. defekt. Getauscht und festgestellt, das es das auch nicht war. Also das Steuergerät eingeschickt. Das Steuergerät ist fehlerfrei. Nun war die Werkstatt mit dem Latein am Ende und fragt die Fiat-Werkstatt an um Unterstützung. Die hat eine Vorlaufzeit von 3 Wochen zur Diagnostik. Zum Glück hat einer einen Termin abgesagt, so dass man Betty dazwischenschieben kann. Hier wird nochmal die Drosselklappe getauscht und drei verschiedene Gaspedale eingebaut weil auf einmal die alte Dame kein Gas mehr annehmen wollte. Man versuchte uns schon darauf einzustellen, das evtl. das Motorsteuergerät getauscht werden müsste. Achso, das Datum was wir hatten mit der Nachricht war Dienstag, der 02. Juli. Wir hatten vor am 04. Juli Richtung Kroatien aufzubrechen. Am Mittwoch dann der rettenden Anruf, Fahrzeug ist fertig. Kann am Donnerstag abgeholt werden. Das Mobil schnell am Donnerstag morgen abgeholt von Fiat und zu unserer Werkstatt gefahren. Dort wurde noch schnell die HU durchgeführt. Gegen Mittag konnte Sandra dann das Fahrzeug abholen. Während sie noch etwas arbeitete, haben die Kinder schon mal alles in das Mobil gepackt.


Um 16:30 Uhr kam das unsere Begleitung für Marlena. Eine Verabschiedung von den Eltern war schnell erledigt und um 17:50 Uhr fuhren wir auf die Autobahn 27 in Richtung Süden. Unser Ziel war irgendwo bei Hannover eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Das gestaltete sich ein wenig schwieriger als gedacht. Der erste Platz hatte keine Möglichkeit Wasser zu erhalten, also neuen Platz angefahren, dort war die Wasserstelle defekt so dass wir 2 Euro umsonst reingeschmissen haben. Dann war der Tank fast alle, also Tankstelle suchen. Nach dem erfolgreichen tanken fuhren wir unserern letzendlichen Übernachtungsplatz an. Der Wohnmobilstellplatz am Sportplatz in Freden. Die Übernachtung für 4 Mobile ist kostenlos, Wasser 1 Euro für 100 Liter, Entsorgung gibt es nicht. Es gab noch schnell das tradionelle überbackene Toast und dann ging es in das Bett.
Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Süden. Wir waren verabredet mit einer Kurbekannschaft von Sandra, gegen kurz nach 17:00 Uhr erreichten wir Göppingen nach einer herrlichen Tour über Hohenstaufen. Der Stellplatz dort ist ebenfalls kostenlos. Wohnmobilstellplatz Schockensee. Acht Mobile können dort stehen. Strom und Wasser gegen Gebühr. Der Abend beim Grillen und netten Gesprächen war sehr schön, das ausscheiden der Deutschen Nationalmannschaft hingegen weniger.
Der nächste Halt sollte dann kurz vor dem Karanwankentunnel sein am Samstagabend, wir fuhren eine traumhafte Strecke durch Österreich bis zu dem Punkt bei der wir 15 % Gefälle auf einer ca. 3 Kilometer langen Strecke hatten. Die Bremsen wurden sehr heiß und benötigten eine Ruhepause. Definitv keine Empfehlung für ein Wohnmobil. Kein gutes Gefühl wenn die Bremsen langsam weicher werden. Danach ging es bei Bischofshofen auf die Autobahn und gegen 18:00 Uhr kamen wir bei unseren letzten Übernachtungsplatz an. Gasthaus Fruhmann. Reiner Übernachtungsplatz zur Durchreise. Keine Kosten aber auch keien Ver- und Entsorgung. Wir haben dort lecker zu Abend gegessen.


Am Sonntag sollten dann die letzten Kilometer bis zum Campingplatz hinter uns gebracht werden. Wir wollten uns stärken an der angeschlossenen Schlachterei. Dort gab es nur ein Problem. Die haben am Sonntag auch zu. Also ohne belegte Brötchen losfahren. Die Autobahn schnell erreicht, Mautstelle hinter uns gelassen und schon waren wir in Slowenien. Ein wunderschönes Land und wir nehmen uns wieder vor, irgendwann hier Urlaub zu machen. Die Grenze nach Kroatien ist auch schnell erreicht und um 12:52 Uhr stehen wir auf dem Wartestreifen zum Campingplatz. Durch den Online Check-In gestern war auch das nur ein 5 minutiger Aufenthalt in der Rezeption und um 13:20 Uhr stehen wir auf unserer Parzelle. Zweite Reihe zum Meer. Aber vor der Erholung steht die Arbeit. Parzelle aufbauen. Markise raus, Anhänger hinter das Mobil stellen. Sonnenschutz aufbauen. Zelt aufbauen, man muss ja schauen ob es passt. Stühle raus, Tisch aufbauen und dann ist Urlaub.










Am Montag hole ich dann die Nachzügler vom Airport in Triest ab. Dazu dann aber später mehr.


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