Hallo am 20. Juli 2024. Das angekündigte Gewitter in der Nacht kam leider nicht. Somit war es sehr schwül warm. Die Morgenroutine greift bei uns allen. Das heißt, Sandra steht auf und geht mit dem Hund, ich hole mit dem E-Scooter doe Brötchen und Marlena liegt im Bett und schläft weiter. Wir bauen Tisch und Stühle aber nicht auf sondern nutzen eine überdachte Sitzgruppe auf dem Platz direkt neben unserer Parzelle. Um 11:00 Uhr ist Check-out Zeit. Da bei uns mittlerweile jeder Handgriff sitzt ist das kein Problem für uns. Marlena und ich gehen noch eben abwaschen und dann kann es auch losgehen. Sandra öffnet das Tor und schon sind wir wieder unterwegs. On the Road sozusagen.

Der Münster selbst ist derzeit großenteils eingerüstet. Als air am Eingang eintreffen um 11:45 Uhr werden wir durch ein Schild darauf hingewiesen, dass bis 12:30 Uhr ein Konzert ist und wir daher kein Besichtigung durchführen können. So suchen wir uns ein Cafe und genießen das Leben in dem wir was kaltes zu uns nehmen. Es ist nämlich wieder bannig warm hier.


Auf dem Weg wieder zurück zum Münster entdecken wir alte Häuser und schöne Gassen bevor wir wieder am Eingang stehen und dann die gewaltige Baupracht des Gotischen Baustils uns die Münder offenstehen lässt.




Das Ulmer Münster ist eine im gotischen Baustil errichtete Stadtkirche in Ulm. Sie ist die Pfarrkirche der Evangelischen Münstergemeinde Ulm. Das Ulmer Münster ist der größte evangelische Kirchenbau Deutschlands. Der 1890 vollendete 161,53 Meter hohe Turm ist der höchste Kirchturm der Welt. Der Grundstein wurde 1377 gelegt, als Ulm eine Reichsstadt und noch vorreformatorisch römisch-katholisch war. Bei den verheerenden Fliegerangriffen auf Ulm am 17. Dezember 1944 wurde das Münster kaum beschädigt, obwohl fast sämtliche anderen Gebäude des Münsterplatzes schwer getroffen wurden. Nur die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Fenster wurden zerstört (werden derzeit erneuert); andere kunsthistorisch bedeutende mittelalterliche Chorfenster waren vorher aus der Kirche ausgelagert worden. Am 1. März 1945 durchschlug eine 500-Kg-Bombe das Dach und das Chorgewölbe, ohne zu explodieren. Der Blindgänger blieb mehrere Tage in der Kirche liegen, bis mutige Männer ihn hinausschafften. (Jungs schafft mal den Blindgänger aus der Kirche).
Mann kann übrigens auch Teile des Münster kaufen um die sich in den Garten zu stellen. So ein Sandsteinblock gibt es schon ab 700 Euro.
Nach dem wahrlich beeindruckenden Bau ging es den gleichen Fussmarsch wieder zurück zum Wohnmobil wo es erstmal einen Mittags Hot Dog gab. WIr fuhren dann zu einem Discounter Al… Süd um noch den Einkauf zu erledigen und fuhren dann weiter in Richtung unseres Übernachtungsplatzes. Zwischendurch einmal tanken (1,61€) und weiter Richtung Pfälzer Wald. Unser Übernachtungsplatz ist dieses mal der Campingplatz Sägmühle bei Trippstadt im Pfälzerwald. Wir werden nett empfangen und uns wird der Platz mitgeteilt. Wir überlegen hier zwei Nächte zu bleiben (Sandra überlegt) mir gefällt der Platz nicht so. Ein Stein am Eingang hat die Jahreszahl 1950 eingemeißelt. Ich denke schon das man da was gemacht hat, aber hier ist noch ein wenig Luft nach oben. Gerade die Sanitärgebäude sollten regelmäßiger gereinigt werden. Da sind wir aus Kroatien oder den Niederlanden einen anderen Standart gewohnt.




Wir essen lecker zum Abendbrot und gehen allsbald ins Bett. Wobei sich das auch immer so um 23:00 Uhr einpendelt. Morgen wollen wir, sofern das Wetter mitspielt, Sterne beobachten im Sternenpark. Wir hören also voneinenader.

