Feiertag, Ferienbeginn, Urlaub. Was macht man wohl? Man steigt in das eigene Wohnmobil und fährt in den Urlaub.
Unsere ersten Planungen gingen in eine ganz andere RIchtung. Wir hatten Anfang des Jahres geplant, Richtung Belgien zu fahren und uns Brügge, Brüssel und so anzuschauen. DIe Route war schon fertig, da grübelten wir über unseren Anhang. Es drohte schon da nur noch ein Kind mitzufahren und das war und ist gar nicht begeistert über frühres aufstehen, frühstücken und dann weiter fahren . Das ist, genauso wie der große Bruder eher die Fraktion schlafen bist halb zehn und dann sich bequemen aufzustehen. Also musste ein anderer Plan her. Vor ca. 28 Jahren waren wir zu zweit auf dem Campingplatz Hvidbjerg Camping in Dänemark in Blavand. Wäre das was für uns? DIe Preise sind leicht anders als vor 28 Jahren aber wir haben dann doch für 6 Nächte gebucht. 2 Erwachsene, ein Kind und ein Hund. Wenn der Große sich entschlossen hätte doch mitzukommen hätte man ja nachbuchen können.
Am 02. Oktober haben wir dannn das Gefährt fertig gemacht, Wasser auftanken, Fahrräder aufladen und die Klamotten in die Schränke. Essen einkaufen und alles verstauen. Am 03. Oktober wollten wir dann los so gegen 11:00 Uhr los. Mit einer für uns guten Punktlandung fuhren wir um 11:30 Uhr los. Wie auf Schienen brachte uns unser Mobil immer weiter RIchtung Hamburg in der Hoffnung der Mitfahrer, dass wir ohne Stau durchkommen sollten. Das dachten sich auch die anderen Autofahrer. Als wir in Hamburg die Auffahrt Heimfeld nutzten, war die freie Fahrt in wenigen Metern vorbei. Der Stau vor dem Elbtunnel begann sehr früh. Am Volkspark vorbei genossen wir bei strahlenden Wetter die Aussicht über den Hafen in Hamburg. Erst nach dem Elbtunnel ging es ein wenig schneller voran. Zwischenzeitlich verabschiedete sich unser chinesisches Radio und meinte nichts mehr mit meinem Handy zu tun haben zu wollen. Wer billig kauft, kauft zweimal.
Unser erstes Ziel zum anfahren war der Wohnmobilstellplatz Schacht-Audorf mit seinen 41 Plätzen. WIr haben uns aber ehrlich gesagt keinerlei große Hoffnung gemacht dort einen Platz zu finden und so war es auch, voll bis obenhin. Sehr positiv ist es, das alternativ Plätze in der Region angezeigt werden. Also weiter in Richtung Stellplatz Sehestedt. Auch der Platz leider voll. Nunmehr fuhren wir Richtung Wittensee, dort soll ein Stellplatz vorhanden sein. Der Stellplatz entpuppt sich als alter Campingplatz der noch an Tagesgäste vermietet wird. Teures Unterfangen. Ohne Strom 30 Euro. Strom hätte pauschal 6,- Euro gekostet. Ganz im Ernst. Der Platz ist das nicht wert. Der Ausblick traumhaft, die Sanitären EInrichtungen sehr überholenswert, aber sauber. Für eine Nacht halten wir das aus.






Wir machen es uns gemütlich uns genießen die Ruhe. Es ist zwar komisch oihne den großen Sohn aber so langsam müssen wir uns daran gewöhnen.
Wir spazieren noch durch das Dorf. Vor dem Bau der Umgeheungsstraße 203 fuhren alle Fahrzeuge durch dasselbige. Seit dem erheblich ruhiger. Im Dorf gibt es eine Windmühle mit dem Namen Auguste. Die hat sogar eine eigene Webseite https://www.windmuehle-auguste.de/index2.html.

Wie schließen den Abend ab mit 6 Runden Rommeé. Die ersten drei Runden dominierte ich. Dann beginnen wir aufzuschreiben und meine Glücksträhne ist vorbei. Eine Runde kann ich noch gewinnen. Werde aber in Runde vier kalt erwischt und werde nach Punkten letzter. Was solls. Meine Rache wird grausam sein. Die Frau wird vielleicht draußen schlafen. Mal sehen.



WIr gehen früh ins Bett und freuen uns auf die weitere Fahrt nach Dänemark morgen am 04. 10. Bis dann

