Der heutige Tag soll Sonne bringen. Also wollen wir ihn nutzen. Nachdem wir aufgestanden sind natürlich. Sandra möchte frühschwimmen nutzen und so ist sie bereits früh aufgestanden. Nach der Runde mit dem Hund schnappt sie ihr Sachen und dreht ein paar Runden mit den Senioren im Schwimmbad. Wir frühstücken unter freien Himmel mit warmen Brötchen und heißen Getränken bevor wir uns langsam auf die Fahrräder setzen. Am Anfang des Campingplatzes sind für die Reifen der Räder Luftpumpen vorhanden welche wir eben schnell nutzen. Entlang der Hauptstraße am Campingplatz biegen wir kurz hinter dem Platz rechts ein und fahren bis zum 2. Deich und dann auf dem Deich noch ein paar Meter bevor wir Richtung des Blavand Zoo abbiegen zur Hauptstraße. Dann noch 1 Km Richtung Süden und dann steht er an der Straßenseite. Der Tirpitz Bunker. Woher der Name kommt weiß übrigens keiner.

Wir stellen unsere Fahrräder ab und gehen in Richtung des EInganges. Der Eintritt für Kinder bis 18 Jahren ist frei. Für Erwachsene werden 160 DK verlangt. Mit dem Armband vom Campingplatz erhalten wir 20 % Ermäßigung. Das Museum hat sich seit meinem letzten Besuch erheblich verändert. Es wurde angebaut und beinhaltet 3 Dauerausstellungen und den Bunker. Die AUsstelungen heißen „Gold der Westküste“ was alles über Berstein erzählt. Die „Geschichte der Westküste“ anschaulich gemacht mit einem 6-Minutigen Film der jeweils halbstündlich im Raum gezeigt wird und „Eine Armee aus Beton“ Dort wird die Geschichte von Personen in Blavand erzählt während des 2- Weltkrieges. Die Hauptsache der Bunker wird natürlich auch erzählt. Man erhält einen Audioguide am EIngang der durch die gesamte Austellung führt. Wir sind über 2 Stunden in der Einrichtung und am Ende sehr erschlagen von all den Information. Die Ausstellung ist so toll gemacht, dass wir überhaupt keine Fotos gemacht haben, wie nahezu den ganzen Tag über nicht.
Wir begeben uns zu den Fahrräder und fahren wieder zurück Richtung Blavand, ein Schlenker zum Bäcker und wir holen unser Kaffeegebäck. Nach der leckeren Kaffeepause wollen wir noch zu Fuß in den Ort, von Stadt kann man ja nicht reden. Groß verändert hat sich ja nicht. Die Frauen suchen in den Geschäften nach neue Klamotten und der Mann sitzt immer vor den Geschäften mit dem Hund. Irgendwann gehen wir nach Hause. Mir wird versprochen beim nächsten Mal „geparkt“ zu werden in eine Lokal meiner Wahl und die Frauen schlendern ohne mich durch den Ort. So genervt habe ich doch gar nicht geschaut.
Der Abend wird doch schnell kühl und so sitze ich am Abend noch lange alleine draußen bevor ich zum Rommeé spielen in das mobil gehe. Was soll ich sagen, 3 Spiele, 3 Siege.

