Wir wollen heute, am Sonntag, zum Leuchttum Blåvandshuk Fyr. Er markiert den westlichsten Punkt an der Küste Dänemarks und soll die Schiffe vor dem berühmt, berüchtigten Horns Rev schützen.
Aber bevor wir losfahren erhalten wir einen Anruf. Dringende Nachrichten aus Bjerregard. Hier sind Personen die uns sehen wollen. Sie sind schon in Blaavand und fahren in Richtung des Campingplatzes. So gleich stürzt die Tochter gen Eingang um den Besuch zu empfangen. Axel, Yvonne und Stella sind gekommen um den Tag mit uns zu verbringen. Nach der Begrüßungsrunde planen wir den restlichen Tag. Sandra wollte am Strand entlang mit dem Hund zum Leuchtturm. Nun fährt Sie Auto. Marlena und ich fahren mit dem Fahrrad vor, da die Frau ja dann zurück am Strand lang möchte. Die Fahrt mit dem Rad dauert nicht lange, selbst Marlena ist überrascht wie schnell wir da sind. Sogar noch vor dem Auto.

Dann steht er vor uns der große, leider eingepackte Leuchtturm.

Sandra und Marlena gehen in die Ausstellung zum Leuchtturm, die Harpstedter folgen.









Ich darf draußen auf dem Hund aufpassen.

Zum Glück regnet es nicht.
Nachdem der Leuchtturm alle wieder ausgespuckt hat, spazieren wir Richtung Strand, den Menschenmassen hinterher. Auf der ersten Düne machen wir halt und überlegen das weitere Vorgehen. Das muss ja alles geplant werden hier.









Auf den Bunkern im Vordergrund stand früher ein FuMO 214 („Seeriese“) der Kriegsmarine.
Der Plan ist es, zu den Bunkern mit den Pferden zu laufen. Also gehen Sandra und Yvonne mit dem Hund am Strand entlang und wir erhalten die Order zum nächsten Parkplatz zu fahren und dann an den Strand zu gehen um dort bei den Bunkern auf Sie zu warten. Spoiler, die Bunker sind dort nicht.




Nachdem meine Frau sanft überredet wurde doch nicht am Strand entlang zu wandern, fahren wir alle wieder in den Ort um dort ein wenig zu bummeln. Es ist ja nicht so, als ob nicht auch Geschäfte in Deutschland geben würde. Aber als aller erstes gibt es Kaffee und Kuchen. Wir finden sogar Plätze draußen in der Sonne und fühlen uns alle sechs sauwohl hier. Strahlende Sonne, gute Laune, Herz was willst du mehr.

Nachdem reichhaltigen Mahl wandern wir also durch die Geschäfte auf der Suche nach einer Jacke oder was auch immer über den Weg läuft. Irgendwann werden wir fündig und meine Tochter ist glücklich. Die Harpstedter verabschieden sich Richtung Ferienhaus. Marlena und ich kaufen für das grillen am Abend im „Meny“ noch schnell was ein und fahren dann mit dem Rad zurück zum Platz. Meine Frau kommt zu Fuß nach. Sie meldete sich noch für das Reiten an und konnte schon die ersten Eindrücke für die Halloweenwochen auf dem Camping Platz machen.



Am Platz wird schnell der Grill angeheizt und wir genießen die abendlich Ruhe über den Platz.

Es sind heute viele abgereist. Vermutlich haben Sie das lange WE genutzt um Urlaub zu machen. Morgen werden die Damen im Mobil das Glück der Erde auf dem Pferderücken erkunden. Mal schauen wie es den Damen ergehen wird.

