Entdecke Feddern´s auf Reisen

Orsera die II. (Anreise)

Nachdem wir im letzten Jahr eine, sagen wir mal, turbulente Vorbereitungsphase hatte zu unserem Urlaub, fühlte es sich dieses Jahr ein wenig anders an. Der Anhänger war mit allem bereits am Samstag vor der Abfahrt vollständig gepackt. Der Tank wurde in der Woche vollgemacht. Das Wasser wurde am Donnerstag gefüllt und die Klamotten waren auch am Donnerstag Abend bereits im Wohnmobil.

Das einzig komische war, das der große Sohn beschlossen hatte, diesmal nicht mitzufahren und stattdessen eine erste alleinige Reise anzutreten nach Griechenland. So war auf einmal ein Schrank weniger zu füllen (was gleich gnadenlos ausgenutzt wurde von den Frauen).

Am Abreisetag war noch ein wenig Arbeit angesagt, während die Tochter bereits zuhause in den Ferien weilte und in den Tag lebte. Frau und ich arbeitet bis ca. 12:00 Uhr um dann die letzten Erledigungen zu machen (einkaufen etc.). Da unser Sohn an unserem Abreisetag noch seinen Geburtstag bei uns mit Freunden feiern wollte, musste ich meine Frau noch davon abhalten Bad und WC auf Vordermann zu bringen und das Haus sauberzumachen. Gegen den vehementen Protest der Frau wurde Sie aus dem Haus gezerrt damit der Sohnmann schön alles selber auf Vordermann bringen kann. So fuhren wir gegen 15:00 Uhr gemütlich Richtung Süden los. Bei uns auf die A27 rauf und dann Tempomat eingeschaltet Richtung erste Baustelle. Die war leider gleich bei uns und so standen wir erstmal wieder. Aber nach einer kurzen Phase des zähflüssigen Verkehrs ging es weiter und wir erreichten nach 90 Minuten das Autobahndreieck Walsrode. Auch dort ging es nicht so schnell voran aber hinter der Raststätte Allertal war das grobe vorbei und es hieß wieder Vollgas Richtung Kroatien. Da wir aber nicht vorhatten durchzufahren hatten wir (ich) uns ein paar Zwischenhalte geplant. Der erste Aufenthalt war am Schützenplatz in Seesen. Habe vorher erstmal geschaut im Internet, nicht das dort ein Schützenfest gerade an dem Wochenende ist. 🙂 Der Platz hat keinerlei Ver- und Entsorgung und auch keine Stromversorgung. Es ist alleinig ein großer Platz den man kostenlos nutzen kann. Fussläufig erreicht man einen Edeka und Hotels wie auch Restaurants. Nach einem Spaziergang mit Hund haben wir uns bettfertig gemacht und schliefen den Schlaf der gerechten.

Nach einer sehr ruhigen Nacht auf dem Platz und einem kleinen Frühstück fuhren wir wieder zurück auf die Autobahn und setzten unsere Reise fort. Diesmal hatten wir unser Ziel bei München ausgegeben. Sollten wir vor 15:00 Uhr bei München sein, hatten wir vor noch an München vorbeizufahren. Soviel sei verraten, es hat nicht geklappt 🙂 Mit einem Zwischenhalt zum Mittagessen und tanken fuhren wir gegen 16:00 Uhr auf einem Parkplatz beim Ort Eching. Der Parkplatz an der Sporthalle war sehr ruhig obwohl er direkt an der Feuerwache war. Das Parken für Wohnmobile ist dort nicht verboten und so verbrachten wir dort unsere Nacht. In 10 Minuten fussläufig findet man einen REWE und in nur 3 Minuten eine ARAL Tankstelle die uns am nächsten morgen mit Brötchen versorgen sollte. Während die Frau am morgen den Gang mit dem Hund erledigte, besorgte ich die Brötchen und wir saßen draussen. Auf dem Parkplatz hatte ich den Anhänger abgekoppelt, meine Rückfahrkünste sind nicht besser geworden in dem einem Jahr. Den wieder angehängt und los ging es weiter. An der Allianz-Arena vorbei, den Chiemsee links liegen lassen weiter Richtung Grenze. Ich finde ja immer noch das hinter dem Chiemsee die Autobahn A8 eher aussieht wie eine ehemalige Landstraße beid er man einfach die Schilder blau gemacht hat, aber egal. Wir wollten auf unserem ersten Stellplatz den wir vor 4 Jahren das erste mal hatten angekommen, da wir dort den Pool nutzen können. Und wenn man erstmal am fahren ist, stellt man fest, das Österreich an der Stelle gar nicht so breit ist und man eigentlich sehr schnell durchfahren kann. Wir hielten zwar noch einmal an aber auch nur um den Toilettengang zu erledigen und um den Hund nicht zu überanstrengen. So kamen wir schon früh an dem Landhotel Rosental im Ortsteil Mühlbach (St. Jakob im Rosental) an. An der Rezeption noch schnell angemeldet und festgestellt, dass die Kartenzahlung nicht funktioniert. Daher das letzte geld von uns und der Tochter zusammengekratz umd den Stellplatz zu bezahlen. Leider konnten wir daher nicht im Restaurant essen gehen aber das störte und weniger. Wir schlüpften in unsere Badekleidung und sind dann Richtung Pool gewandert um die Sonnenstrahlen zu erhaschen und um uns zu erfrischen. Am Abend zogen dann Wolken auf und es kühlte sich merklich ab und es begann in der Nacht zu regnen und zwar ziemlich heftig mit Gewitter also Blitz und Donner.

Selbst am morgen wurde es nicht weniger so dass ich ein wenig nass wurde beim Anhänger wieder anhängen. (Irgendjemand hatte meine Regenjacke aus dem Wohnmobil genommen). Da wir es wieder geschafft hatten, ziemlich früh loszufahren (07:30 Uhr) erreichten wir sehr schnell den Karawankentunnel und waren somit auch durch das gröbste durch. An (unserer) Tankstelle in Lesce haben wir wieder angehalten und getankt und dann gefrühstückt. Mittlerweile kostet der Kraftstoff an den Tankstellen an der Autobahn genausoviel wie die abseits der Autobahnen. Man spart also nicht mehr wenn man abfährt. 1 Liter Diesel kostete am 07. Juli 2025 1,48 €. In dem angrenzenden Gewerbegebiet haben wir dann noch ein wenig eingekauft. Dort gab es so ziemlich alle Läden die man braucht oder nicht braucht. Müller, Lidl, Hofer (Aldi), Tankstelle und so weiter.

Wir mussten aber noch eine Nacht überbrücken bevor wir auf unseren Campingplatz durften. Ich hatte einen kleinen Stellplatz gefunden der ziemlich neu war (3 Jahre alt). Dort konnten wir entsorgen, versorgen und auch die Toilette konnte erneuert werden. Wir kamen gegen 11:40 Uhr auf dem Platz an der auch nur 10 Euro kostet und inklusive Strom war. Wir reservierten uns den Platz mit den Sitzbänken und dem Tisch und drehten noch, weil es früh war, einen kleinen Spaziergang im angrenzenden (National)-Park. dort sollte es eigentlich einen Rundgang geben, aber irgendwie war der nicht so ausgeschildert so dass wir uns erstmal verliefen. Nach einer Odyssee an einem Steinbruch entlang und an einer Landstraße kamen der Hund und wir wieder an dem Wohnmobil an. Erschöpft sanken wir in unsere Stühle und sonnten uns. Am Abend grillten wir an unserem Platz und gingen zeitig ins Bett. In der frühen Nacht begann es wieder zu regnen an und auch Gewitter begleitet uns die ganze Nacht. Da es auch am nächsten morgen noch regnete, wurde ich mal wieder nass beim anhängen des Anhängers.

Wir durften zwar erst ab 13:00 Uhr auf unsere Parzelle und unser Navi errechnet eine Ankunftszeit von 11:40 Uhr. Ohne Probleme erreichten wir pünktlichst wie vom Navi berechnet unser Ziel. Mal wieder musste ich alleine in die Rezeption um die Formalien zu erledigen. Mit der Valamar App war das unproblematisch. Ich hatte schon 4 Tage vorher die Möglichkeit erhalten, online einzuchecken was ich auch am Abend vor der Ankunft erledigt hatte. Zu meiner Überraschung erhielt ich noch 1,93 € zurück weil ich zuviel überwiesen hatte. Also Platz war schon vollständig bezahlt 🙂 So beginnt der Urlaub ja noch besser. Wir durften auch schon auf unsere Parzelle und so begannen wir mit dem Aufbau. Aber dazu in den nächsten Tagen.

Eine Antwort zu „Orsera die II. (Anreise)”.

  1. Hey Andreas,ich hab mich aufs Lesen gefreut und würde nicht enttäuscht.du es wieder toll gemacht .danke dir dafür.Lg Moni

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