Der Regen hat aufgehört als wir aufwachen. Dafür hat der Wind zugenommen und rüttelt das Wohnmobil mit jeder Windböe durch. Gemütlich Frühstücken wir. Wir wollen heute über Ystadt weiter Richtung Trelleborg fahren. Jonas und ich waschen noch schnell das Frühstücksgeschirr ab und dann kann es auch schon losgehen. Sandra gibt nur eben die Karten für das Servicehaus wieder ab und dann fahren wir auf der 13 weiter Richtung Süden. Die Fahr tist mit ungefähr 30 Minuten angegeben. Bei dem Sturm nehmen wir mal ein wenig die Geschwindigkeit heraus und kommen nach gut 45 Minuten in Ystad am Hafen an. Dort gibt es einen großen Parkplatz den man mit Easy-Park bezahlen kann. Auf einen der beiden Stellplätze haben wir gerade keine Lust.


Foto(Google Maps und eigenes)
Über die App Komoot finde ich eine Route durch Ystad die ein paar der Sehenwürdigkeiten der Stadt abdecken soll und natürlich auch an Drehorten der Krimireihe vom schwedischen Bestseller-Autors Henning Mankell vorbeikommt. Die Stadt selber ist auch ohne Wallanders Drehorte sehenswert.









Der dänische Name Ysted wurde 1244 erstmals erwähnt, doch war das Stadtgebiet bereits früher besiedelt. Die Ursprünge der Hauptkirche der Stadt, der Sankt-Marien-Kirche, stammen aus dem Beginn des 13. Jahrhunderts.





Das 1258 gegründete Kloster Ystad der Franziskaner St. Petri zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Schweden und beherbergt heute das Stadtmuseum.



In der Altstadt sind viele Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten. In vielen sind im Hof Cafeś untergebracht.



Eine Stadt die uns sehr gefällt. Nur das Pubertier ist heute nicht gut drauf. Was man sehr gut auf dem folgenden Bild erkennen kann.

Im Hintergrund ist übrigens die Fridolfs Konditori zu sehen. Das ist das Lieblingscafe von Wallander in der Krimireihe. Dort gibt es auch einen Wallander-Kuchen mit blauen Marzipan überzogen.
Nachdem wir uns mit sehr leckeren Sandwiches aus der Bäckerei Byvägen Ystad gestärkt haben und noch eine Kleinigkeit bei COOP für unsere Fika gekauft haben, begeben wir uns auf den Weg zum Wohnmobil zur weiterreise.
Wir fahren auf der 9 weiter Richtung Trelleborg.

(Foto:Google Maps)
Immer an der Küste entlang. Der Sturm peitscht über das Wasser und das Meer hat Schaumkronen auf den Wellen. Wir halten an einem Parkplatz bei der Abzweigung Richtung Mossbystran an und laufen zum Strand.

(Foto Google Maps)
Wir lassen uns den Wind um die Nase wehen, der Hund tobt sich aus und rennt über den Strand. In der Ferne sehen wir Menschen in kurzen Hosen und freien Oberkörper spiele am Strand, auf der anderen Seite gehen zwei Surfer ins Wasser.




Wir fahren weiter, nach ca. 5 Kilometer erreichen wir den Bingsmarkens Campingplatz Meine Frau sucht den Platz in der ersten Reihe aus. Direkter Blick auf das Meer. Wir entsorgen nur eben und dann bauen wir unser Lager. Wobei bei dem Sturm fliegen die Stühle um die Ohren, also gleich reinsetzen. Marlena und Sandra gehen gleich zum Strand, Jonas hinterher. Ich mache derweil Kaffee und Tee. Heute Abend passiert wohl nicht mehr viel. Marlena ist nur eben zum Kuchen abholen am Wohnmobil und dann wieder los zum Strand. Ich denke solche Urlaube wie jetzt werden wir nicht mehr machen können. WIr merken das wir Strandmenschen sind die nur einen Platz benötigen um Fußläufig in eine Stadt zu können. Zum Glück steht der Urlaub für das nächste Jahr schon. Wir lesen uns.


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